Die Politik bekennt sich zur Förderschule in Neunkirchen
LVR-Inklusionsausschuss diskutiert Förderkonzept
Die Politik bekennt sich zur Förderschule in Neunkirchen
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
zu Anfang dieses Monats hatten wir Sie darüber informiert, dass wir Freien Demokraten die Planung des LVR ausdrücklich unterstützen, in Neunkirchen eine Förderschule für 180 Schüler zu errichten und zu betreiben.
Die von Inklusionsvereinen geforderte Abkehr von der Beschulung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Förderschulen zugunsten von Inklusion in Regelschulen halten wir für ideologisch und nicht für sachlich begründet. Zu viele Kinder mit Beeinträchtigungen können im Regelschulsystem mit Inklusion nicht ausreichend gefördert werden. Deshalb ist es uns wichtig, dass für möglichst alle Kinder eine geeignete Einrichtung – z. B. die Förderschule in Neunkirchen - zu ihrer individuellen Förderung vorhanden ist. Jedes Kind - mit oder ohne Beeinträchtigung – soll die Chance haben, sich entsprechend seinen Fähigkeiten optimal zu entwickeln!
Diese Haltung sind Sie ja von Freien Demokraten gewöhnt, denn wir wollen jeweils das Ziel erreichen und nicht den Weg dahin vorschreiben. Daher fordern wir z. B. Technologieoffenheit im Umweltschutz und lehnen dirigistische Verbote von Neuzulassungen von KFZ mit Verbrennungsmotoren ab. Daher fordern wir z. B. für die Wirtschaft faire Wettbewerbsbedingungen und lehnen ab, was das Wachstum bremst: zu viel Bürokratie, zu hohe Steuern und Energiekosten, zu langsame Planungsverfahren und ein überbordendes Sozialsystem.
Aus dem LVR haben wir erfahren, dass es in seinem Inklusionsausschuss in seiner letzten Sitzung Diskussionen mit dem Inklusionsbeirat über die Planung der Förderschule in Neunkirchen gab. Im Ergebnis hat sich die Politik einstimmig für den hiesigen Förderschulstandort entschieden.
Wir Freien Demokraten begrüßen diese eindeutige Entscheidung als starkes Bekenntnis zur Förderung der betroffenen Kinder.
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Woche