Die Schneeräumung hat gut funktioniert
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am vergangenen Freitag hat Bürgermeister Vierkötter in seiner Rede auf dem Empfang der Gemeinde die Leistungen des Schneeräumdienstes besonders hervorgehoben. Dieses Lob ging zu Recht an die Fahrer der Räumfahrzeuge, denn sie haben die Straßen in der Gemeinde im Interesse aller Bürger ständig befahrbar gehalten. Das war an sich schon keine einfache Aufgabe, denn das Sturmtief ELLI brachte uns am vergangenen Wochenende neben einem starken Kälteeinbruch auch ungewöhnlich viel Schnee. Bei der Schneeräumung war Eile geboten, denn die plötzliche Kälte hätte auf verschneiten Straßen sicherlich zu gefährlicher Glätte geführt.
Daher ist es besonders ärgerlich, wenn am Straßenrand geparkte Autos die Fahrer zwingen, ihre breiten Räumschilde im Schneckentempo vorsichtig an diesen Hindernissen vorbei zu manövrieren. Die Fahrer haben regelmäßig versucht, mit der Hupe auf ihre unangenehme Situation aufmerksam zu machen – leider meist ohne Erfolg. In der Nähe meiner Wohnung standen einige Autos unbewegt während der ganzen Zeit des Schneefalls hinderlich an der Straße, teilweise gegenüber der Parkfläche auf dem eigenen Grundstück.
Selbstverständlich kann auf Straßen, auf denen das Parken nicht verboten ist, geparkt werden. Muss das aber auch in Zeiten sein, in denen das parkende Auto zwangsläufig ein Hindernis ist?
Bekanntermaßen setzen wir Freien Demokraten uns besonders für die freie Selbstbestimmung der Bürger ein, natürlich auch beim Parken. Zur Selbstbestimmung gehört nach unserer Auffassung jedoch zwingend die Selbstverantwortung, die Rücksicht auf die Bedürfnisse Anderer verlangt. Wir bitten Sie, Ihre Autos vorausschauend so zu parken, dass andere nicht behindert werden.